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2018-08-10

Nutrigenomik und Neurodermitis

Als ersten Beitrag möchte ich Infos aus einem Video des Online-Neurodermitis-Kongresses teilen. Dort wurde ein Interview mit Jan Kielmann geführt, das Thema: 

      Nutrigenomik – Wie äußere Faktoren die Genetik bei Neurodermitis beeinflussen

Nutrigenomik hört sich erstmal kompliziert an, es wurde dort aber leicht verständlich erklärt. Sie befasst sich damit, wie unsere Gene auf die Umwelt reagieren. Im Gegensatz zur Genetik sieht man in der Nutrigenomik die Gene als flexibel an, wir können sie aktivieren, deaktivieren und schneller oder langsamer machen. 

Man kann feststellen, dass bei Neurodermitikern ein Gen, welches für die Hautbeschaffenheit zuständig ist, „fehlerhaft“ ist. Die Haut ist eine physikalische Barriere gegen die Umwelt. Je mehr Pollen und Bakterien wir beispielsweise physikalisch abwehren können, desto weniger muss unser Immunsystem aktiv werden. Die Haut eines Neurodermitikers hat hier also einen Nachteil, da sie durch ihre Beschaffenheit nicht gut gegen Umwelteinflüsse gewappnet ist. 

Man ist dem aber nicht hoffnungslos ausgeliefert, sondern kann positiven Einfluss nehmen - seine Empfehlungen hierzu:

- möglichst viel bio essen

- 50 Prozent unserer Ernährung sollten aus Gemüse bestehen, da es viele Ballaststoffe enthält, die wiederum die guten Darmbakterien ernähren und Giftstoffe binden

- Giftstoffe (Pestizide, Herbizide, Fungizide, Antibiotika, antibakterielle Seifen, Chemikalien in Waschmitteln und Kosmetika, Schwermetalle, Konservierungs- und Farbstoffe, Geschmacksverstärker) meiden

-bei Chlor (Zellgift) im Duschwasser einen Filter verwenden

- gute Versorgung mit Antioxidantien 

- auf die Signale des Körpers achten – zum Beispiel, wenn wir mit Müdigkeit auf eine Mahlzeit reagieren, könnte das ein Anzeichen auf ein enthaltenes Lebensmittel sein, auf welches wir allergisch reagieren

Außerdem hat er erwähnt, dass bei Neurodermitis meistens Unverträglichkeiten (und gleichzeitig eine kaputte Darmschleimhaut) bestehen. In diesem Zusammenhang empfiehlt er eine Rotations-Diät, bei der man nicht jeden Tag die gleichen Lebensmittel isst. Die Antikörper sind viel höher, wenn man jeden Tag das gleiche isst, als wenn man es nur alle 3-4 Tage isst. 

Positiv berichtet er auch über eine bestimmte Form des Fastens, Monolaurin als Creme, die Aminosäure Glutamin und Glutathion als stärkstes Antioxidiant.

Mein Fazit: Ein sehr spannendes und interessantes Interview, welches mir wieder gezeigt hat, dass man selbst einen großen Einfluss auf seine Gesundheit hat. Und wenn man krank ist, ist man dieser Erkrankung nicht hilflos ausgeliefert, sondern man kann seinen Gesundungsprozess aktiv unterstützen. 

Meine Gedanken: Ich kann die Empfehlungen von Herrn Kielmann jedem ans Herz legen. Also rein präventiv, denn sehr viele Beschwerden/Erkrankungen resultieren aus einer schlechten Lebensweise. 

Disclaimer: Dies hier sind keine medizinischen Anweisungen, die Infos dienen nur der Wissensvermittlung und können die individuelle Betreuung durch einen Therapeuten nicht ersetzen. Die Umsetzung der Empfehlungen ist mit einem qualifizierten Therapeuten zu besprechen, das Befolgen geschieht auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung.

Admin - 17:17:14 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen

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